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Grundschule Kürnbach

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Erster Besuch der 3.Klasse im Weinberg (26.02.)

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»Kooperationen  ♦  24.02.2015, 08:00 Uhr - 24.02.2015, 10:30 Uhr

Kinderweinberg-Projekt gestartet

Kinderweinberg-Projekt gestartet

Die jungen Winzer der dritten Klasse begannen am Dienstag, 24. Februar, ihre Arbeit im Kinderweinberg am Dorfberg. Die Vorsitzende des LandFrauenvereins Ulrike Wanielik holte die Kinder nach der Frühstückspause ab und führte sie zum Weinberg oberhalb der Schule. Dort wurden sie schon von der Winzerin Manuela Hergesell und dem Weinberg-Besitzer Dieter Velte sowie zwei Pressevertretern erwartet. Frau Hergesell erkundigte sich zunächst, wer von zuhause schon mit der Arbeit im Weinberg vertraut ist. Hier konnte Carla gleich mit ihrer Erfahrung im Weingut ihres Onkels glänzen und Sandy kennt die Weinberge ihres Opas, ein paar andere haben zumindest einen Rebstock im Garten oder an der Hauswand, aber eigentlich ist nur die Erntezeit im Herbst bekannt. Und gerade darum geht es den Land-Frauen im Projekt: Eine gute Ernte kommt nicht von allein, ihr geht ein ganzes Jahr intensive Bearbeitung voraus, mit der die Kinder bekannt gemacht werden sollen. Nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte und Entwicklung des Weinbaus suchte sich jeder Schüler einen Rebstock aus, der mit einem Namensschild versehen wurde und für den er jetzt die Patenschaft übernimmt. Dann hieß es nochmal gut zuhören und aufpassen, denn Frau Hergesell erklärte den Aufbau des Rebstocks und welche Triebe vom Vorjahr abgeschnitten werden und welche stehen bleiben sollten. Das Hantieren mit der Schere ging ohne Verletzungen ab, obwohl manche dicke Rute vollen Körpereinsatz und große Anstrengung erforderte. Langsam wurden Hände und Füße kalt, denn so weit oben am Dorfberg bläst der Wind unerbittlich. Aber ans Aufhören war noch nicht zu denken! Die Ruten können ja so nicht stehen bleiben, sie müssen auch noch an den Drahtrahmen angebunden werden. Dabei ist schon ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, Frau Hergesell führte auch gleich vor was passiert wenn man zu grob an der Rute reißt und sie nicht erst leicht „krachen“ lässt. Erst als alles angebunden war und die Schüler mit den großen Dreckklumpen an den Füßen kaum noch laufen konnten war der praktische Teil des Projekts beendet. Die theoretische Nachbearbeitung erfolgt in den nächsten Tagen mit den Lehrerinnen, Frau Tietz und Frau Neurohr, mit der Erstellung eines Winzer-Tagebuchs, schließlich gibt es im Weinberg fast jede Woche Veränderungen im Wachstum zu beobachten. Für die fachkundige Anleitung unter Frau Hergesell und Frau Wanielik sind fünf feste Termine bis zur Ernte angesetzt, aber in der Zeit dazwischen sind die Kinder angehalten, gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern ihrem Rebstock immer wieder einen Besuch abzustatten, wobei sie von den zwei LandFrauen auch außerhalb dieser Termine auf besondere Stadien in der Entwicklung aufmerksam gemacht werden. Der nächste Schul-Termin ist für den 19. Mai vorgesehen und wir dürfen gespannt sein, wie weit das Wachstum bis dahin fortgeschritten ist.

U. Wanielik, S. Meerwarth

Bilder finden Sie in der Galerie.

Thu 19.03.2015 15:52 ID208

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