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Grundschule Kürnbach

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Einschulungsfeier (13.09.)
Die Einschulung beginnt in der evangelischen Kirche in Kürnbach

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11.02.2015, 09:00 Uhr - 11.02.2015, 12:00 Uhr

Von Rehhaaren, Rindenlöchern, Nusssuchern und abgezwickten Zweigen.

Von Rehhaaren, Rindenlöchern, Nusssuchern und abgezwickten Zweigen.

Wir waren am Mittwoch, den 11.02.2015, im Wald. Um 8:20 Uhr trafen wir uns in der Schule und liefen danach gleich los. Plötzlich kam Herr Deschner von hinten mit dem Auto angebraust. Im Wald wartete schon eine junge Studentin namens Katja, die Försterin werden will. Sie macht deswegen ein Praktikum bei Herrn Deschner.
Katja hatte bereits ein Feuer gemacht, an dem wir uns die Hände wärmten. Ums Feuer herum stehend, machten wir Vesperpause. Nach dem Frühstück erforschten wir Rinde, die vom Specht durchlöchert worden war und in der Bahnen von Larven zu sehen waren. Larven sind Leibspeise des Spechts. Die Rinde hatte deswegen die Löcher, weil der Specht so an seine Beute heran kam.
Als wir merkten, dass uns eine Katze folgte, war es noch witziger und wir gingen tiefer in den Wald. Nach weiteren Rindenfunden hörten und sahen wir auch einen Specht.
Als nächstes spielten wir ein Spiel namens „Eichhörnchen“. Das ging so: Jeder bekam 8 Haselnüsse und musste sie verstecken. Als wir alle versteckt hatten, mussten wir so viel holen, wie Herr Deschner in seiner Hand zeigte. Wenn Herr Deschner sagte, dass wir kommen sollten, mussten wir kommen, egal wie viel Nüsse wir hatte. Derjenige, der keine Nüsse gefunden hatte, musste eine Runde aussetzen. Wir machten das Spiel vier Runden. Alle Nüsse fanden wir leider nicht wieder.
Danach wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Wir liefen quer durch den Wald, um von Rehen abgeknapperte Knospen zu suchen. Meine Gruppe hatte leider wenig Glück. Als wir am Waldende ankamen, mussten wir ein Stück am Weg entlang laufen und nun wieder ein Stückchen quer durch den Wald hoch. Beim Sammelplatz legten wir unsere Funde auf ein Tuch und betrachteten sie. Viele von Rehen angefressene Zweige waren dabei.
Unsere nächste Aufgabe war mit Bändern Schlafstellen von Rehen markieren, damit die Erstklässler es leichter hätten welche zu finden. Als Beweis, dass es wirklich Rehschlafstellen waren, fanden einige Rehhaare. Die kann man aber nur im Winter dort finden, sonst werden sie von den Vögeln zum Nestbau geholt. Auf der nahen Wiese suchten wir noch nach Beweisen, dass die Rehe dort geäßt hätten. Wir fanden viel Rehkot.
Leider wurde es Zeit zum Gehen und wir verabschiedeten uns. Wir liefen zurück in die Schule. Als wir in der Schule ankamen, stand dort an der Tafel: „Aufsatz Nr. 4 – Wir waren im Wald“. Wir setzen uns und schrieben diesen wunderschönen Aufsatz.

Sandro Simmel, Klasse 4

Bilder finden Sie in der Galerie.

Thu 12.03.2015 19:33 ID211

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