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Grundschule Kürnbach

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Erster Besuch der 3.Klasse im Weinberg (26.02.)

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»Kooperationen  ♦  19.02.2016

Kinderweinberg der Drittklässler startet ins zweite Jahr

Letzten Freitag startete das Kinderweinberg-Projekt wieder unter Anleitung der Landfrauen und Winzerinnen Manuela Hergesell und Ulrike Wanielik. Ihre Namensschilder hatten die Schüler zuvor schon im Unterricht gebastelt und so konnten die einzelnen Rebstöcke gleich gekennzeichnet werden. Von den 16 Schülern hat keines Erfahrung mit einem eigenen Rebstock zuhause, eine türkische Mitschülerin konnte zumindest vom Weinberg ihres Onkels in der Türkei berichten. Alle hätten am liebsten gleich losgelegt mit ihren Scheren, aber zunächst mussten sie noch eine kurze Einführung zur Geschichte der Rebe über sich ergehen lassen und Frau Hergesell erklärte den Aufbau des Rebstocks, welche Triebe vom Vorjahr abgeschnitten werden müssen und welche für das neue Jahr gebraucht werden. Endlich konnten alle mit den Scheren hantieren, was sich aber bei einigen dicken Ruten als sehr schwierig erwies, an manchen Stellen mussten doch die Erwachsenen zum Teil mit der elektrischen Schere eingreifen. Trotz aller Vorsicht war zum Schluss doch noch eine Rute zu viel abgeschnitten, aber das kommt halt vor. Zweiter Arbeitsschritt war das Anbinden an den Drahtrahmen, auch das wurde erst durch Frau Hergesell vorgeführt. Dabei waren keine weiteren Verluste zu beklagen, alle Schüler hatten genug Fingerspitzengefühl, ihre Ruten sanft „krachen“ zu lassen. Damit war der erste Arbeitstag vorbei, schade nur, dass es nach den schönen letzten Tagen ausgerechnet in der Nacht davor geregnet hatte und alle Teilnehmer dementsprechend aussahen. Aber auch das sollen die Kinder im Umgang mit und in der Natur lernen: Die Arbeit, die jetzt verrichtet werden muss, muss eben getan werden, die Natur richtet ihr schönes Wetter nicht nach uns, sondern wir müssen uns mit unserer Kleidung eben dem Wetter anpassen. Mit einem Stück Rebholz und dem Bindedraht ist nun der Grundstock gelegt für die theoretische Nacharbeit mit der Lehrerin in Form eines Winzer-Tagebuchs. Außer den bereits festgelegten Terminen mit den beiden LandFrauen sollen die Schüler immer wieder ihren Rebstock besuchen, natürlich gerne mit ihren Eltern oder Großeltern, und alle Fortschritte und Veränderungen im Weinberg bis zum Herbst schriftlich festhalten. Bis zum nächsten Termin im Mai werden die Kinder ihren Rebstock schon nicht mehr wiedererkennen.

Mon 22.02.2016 21:42 ID280

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