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Grundschule Kürnbach

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Musical Auff├╝hrung f├╝r Klasse 1 und 2 und Kindergarten (17.07.)

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»Kooperationen  ♦  16.06.2018

Feuerwehr├╝bung an der Grundschule

Am Samstag den 16.06. fand an der Grundschule in K├╝rnbach eine ├ťbung der Feuerwehr
statt. Die umfangreichen Umbauma├čnahmen am Geb├Ąude, bei denen unter anderem
automatisch schlie├čende Rauchschutzt├╝ren und Fluchtt├╝ren eingebaut wurden,
veranlassten Schul- und Kindergartenleitung sowie die Feuerwehr gemeinsam die neuen
Gegebenheiten auf die Probe zu stellen.
Zahlreiche Eltern sowie mehrere Gemeinder├Ąte und B├╝rgermeister Ebhart waren
gekommen um dem Geschehen beizuwohnen. Kommandant Hartmut Gr├╝neich
kommentierte die ├ťbung ├╝ber Lautsprecher und erl├Ąuterte den Zuschauern das Vorgehen
der Feuerwehr.
Angenommen wurde ein Brand in Lagerraum im Obergeschoss des Geb├Ąudes, der das
Treppenhaus bereits verraucht hatte. Somit war den Schulklassen im Obergeschoss und
den Kindergartengruppen im Untergeschoss zun├Ąchst der Fluchtweg abgeschnitten.
Durch die Kindergartenleitung wurde der Rauch bemerkt und ein Notruf abgesetzt. Die
Leitstelle alarmierte daraufhin die Einsatzkr├Ąfte der Feuerwehr. Um die Alarmierung einer
Freiwilligen Feuerwehr zu demonstrieren, hatten sich einige Angeh├Ârige der Feuerwehr
unter den Zuschauern aufgehalten. Diese machten sich nun, da ihre Meldeempf├Ąnger
ausgel├Âst hatten, schnellstens auf den Weg zum Feuerwehrhaus um sich Auszur├╝sten
und die Fahrzeuge zu besetzen.
Als das erste Fahrzeug nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintraf, waren bereits
aufgeregte Eltern auf der Stra├če. Der Fahrzeugf├╝hrer entschied jedoch zun├Ąchst ├╝ber die
Einsatzstelle hinaus zu fahren, um den Platz f├╝r nachr├╝ckende Einsatzfahrzeuge
freizuhalten. Dies ist insbesondere in der oft eng zugeparkten, sackgassenartigen
Schulstra├če extrem wichtig.
W├Ąhrend der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass es in einem Lagerraum brannte.
Die Flammen schlugen bereits aus dem geborstenen Fenster auf der R├╝ckseite. Da die
Kinder und Lehrkr├Ąfte sich in den rauchfreien Zimmern befanden und f├╝r sie zun├Ąchst
keine Gefahr bestand, entschied der Gruppenf├╝hrer zuerst den Brand bek├Ąmpfen zu
lassen. In Windeseile wurde die Wasserversorgung aufgebaut und ein Trupp unter
Atemschutz ging in das Geb├Ąude vor. Gleichzeitig wurden die Schulklassen und die
Kindergartengruppen durch eine Einsatzkraft von Au├čen betreut. Durch den
Atemschutztrupp im Innern konnte der Brand z├╝gig bek├Ąmpft werden. Es wurde eine
Abluft├Âffnung geschaffen und mit dem ├ťberdruckl├╝fter der Rauch aus dem Geb├Ąude
geblasen. W├Ąhrenddessen begann die Rettung der Schulklassen ├╝ber die an der
R├╝ckseite installierten Fluchtt├╝ren. Da die hier ben├Âtigten Au├čentreppen noch nicht
installiert wurden, mussten Leitern der Feuerwehr verwendet werden. Die Kinder des
Kindergartens wurden ebenso auf der Vorderseite ├╝ber die Fenster gerettet.
Beide machten sich dann auf den Weg zum Sammelplatz in der TSV Sporthalle. Aus
gegebenem Anlass m├Âchten wir gemeinsam mit den Lehrerinnen darauf hinweisen, dass
es ├Ąu├čerst sinnvoll w├Ąre, wenn der Weg von Passanten und insbesondere deren
Haustieren freigehalten wird.
Abschlie├čend mag es dem unbedarften Beobachter komisch erscheinen, dass die
Feuerwehr die Kinder zun├Ąchst im Geb├Ąude bel├Ąsst und sie nicht sofort rettet. Dies kann
jedoch ├Ąu├čerst sinnvoll sein, wenn am momentanen Aufenthaltsort keine akute Bedrohung
durch Feuer und Rauch besteht. So kann eine extrem zeit- und personalaufw├Ąndige und
nicht ganz ungef├Ąhrliche Rettung der Kinder ├╝ber tragbare Leitern der Feuerwehr
vermieden werden. Wichtig hierf├╝r ist es jedoch, dass die automatisch schlie├čenden
Rauchschutzt├╝ren im Obergeschoss funktionieren. Wie sich herausgestellt hat ist eine der
beiden T├╝ren noch nicht betriebsbereit. Ebenso sind die Fluchtt├╝ren durch die fehlenden
Au├čentreppen kaum oder gar nicht zur Selbstrettung nutzbar. Auch die Parksituation im
direkten Bereich vor dem Schulgeb├Ąude stellte sich als kritisch heraus. Zwar waren
w├Ąhrend der ├ťbung am Samstag nur wenige PKW dort geparkt, jedoch zeigt sich hier
morgens vor Schulbeginn und Mittags ein v├Âllig anderes Bild. Wir appellieren deshalb hier
noch mal eindringlich an alle Eltern deren Kinder im Grundschulgeb├Ąude betreut werden:
parken Sie nicht direkt vor dem Geb├Ąude auf der Stra├če. Ein Einsatz der Rettungskr├Ąfte
ist sonst nur unter extrem erschwerten Bedingungen m├Âglich. Und gerade wenn es um
den Schutz von Kindern geht, sollte es nicht zu viel verlangt sein, weiter unten zu parken
und ein paar Meter zu laufen.
Im Anschluss an die ├ťbung, hatten die Kinder und Eltern die M├Âglichkeit die
Feuerwehrfahrzeuge zu besichtigen und im Schulhof ein wenig mit dem
Feuerwehrschlauch zu spritzen. Insbesondere letzteres Angebot wurde von den Kindern
als willkommene Abk├╝hlung gerne angenommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der
Schulleitung, der Kindergartenleitung sowie den Erzieherinnen und dem Lehrerkollegium
f├╝r die gute Zusammenarbeit und die Bereitschaft, ihren Samstag zu opfern. Selbiges geht
selbstverst├Ąndlich auch an die ├ťbungsteilnehmer der Feuerwehr und an alle Kinder, die
sehr toll mitgemacht haben! Vielen Dank auch an die zahlreichen Zuschauer, die Interesse
an der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr gezeigt haben.
Bericht der Freiwilligen Feuerwehr K├╝rnbach

Mon 25.06.2018 13:05 ID373

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